2.3 Usability Risiko Management

Unter Usability Risikomanagement verstehen wir das proaktive Management potentieller Problemstellungen während des Entstehungsprozesses des Produktes, der Software.

Das Risikomanagement aus Sicht der Produktanwender adressiert nebst den Projektrisiken vor allem diejenigen Risiken, welche durch das Fehlverhalten der Anwender oder aber durch allgemeine Fehlfunktionen der Software entstehen können und Folgeschäden nach sich ziehen.

Ein solcher Schritt lohnt sich für Sie, wenn Sie

>keine Benutzervertreter im Projekt eingebettet haben

>im aktuellen Projekt den Anwendern Ihrer Software kein Projektmitglied zur speziellen Betreuung zugeteilt haben

>in Ihren Analyse Dokumenten kein Kapitel mit der Überschrift Usability haben

>rechtzeitig über allfällige Usability Schwachstellen Kenntnis haben möchten

>wenn Sie Usability als Teil Ihres Entwicklungsprozesses sehen und Kosten für evtl. Redesign sparen möchten

Viele Beispiele aus der Praxis zeigen, dass Risiken die Produktgestaltung massiv beeinflussen und daher bereits bei der Definition und Gestaltung erkannt und begrenzt werden müssen.

Wie soll das gehen?
Die bewährtesten Risikomanagement Modelle basieren auf dem "Issue based Management" Prozess. Unsere Umsetzung dieses Prozesses stellt das Produkt, die Anwender und die Experten ins Zentrum und ist in folgende 5 Phasen aufgeteilt.

  1. Planung
    Eine effiziente Durchführung der Risiko Analyse erfordert eine detaillierte Risikomanagement Planung. Dabei werden unter anderem die Ziele, Analysebereiche, Ressourcen, Checkpoints, Milestones und vor allem auch das Vorgehen gemeinsam mit dem Kunden vereinbart.

  2. Identifikation
    Die Identifikation potentieller Risiken erfolgt durch aktive Assessments und Analysen des Produktes und des Projektes. Grundlage dafür bieten nebst der Analyse von Dokumenten und Software-Komponenten auch direkte Gespräche mit involvierten Experten.

  3. Auswertung
    Jedes potentielle Risiko wird in einem Risikokatalog erfasst und aufgrund der Auswirkungen und der Eintretenswahrscheinlichkeit priorisiert. Für jedes Risiko wird eine oder mehrere Massnahmen aufgezeigt, welche dem Eintreten des Risikos entgegenwirken können. 

  4. Steuerung
    Die Steuerung der identifizierten Risiken und die Entscheidung bezüglich der zu realisierenden Massnahmen ist Aufgabe des verantwortlichen Managements. Dieser Prozess wird von uns bei Bedarf unterstützt und begleitet.

  5. Überwachung
    Während der Überwachungsphase werden die Risiken und die Wirksamkeit der Massnahmen in festgelegten Intervallen überprüft und evtl. neu bewertet.

Aufgrund langjährigen Erfahrung in Projekten wie Soffex (Swiss Options and Financial Futures Exchange), Elektronische Börse Schweiz, SWX, UBS, SBV und anderen wissen wir wovon wir reden. 

Rufen Sie uns an (+)41 1 445 30 55. Wir kommen gerne zu einem unverbindlichen Gespräch bei Ihnen vorbei.

 

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