Farbenblind durch's Web

Gemäss ISO Norm 9241-8 sind zwar weniger als 1% der Bevölkerung farbenblind. Jedoch sind 8% der Männer und 0,5% der Frauen farbenfehlsichtig. Am meisten können die Farben Rot, Gelb und Grün nicht unterschieden werden. Auch Zyan und Weiss sowie Blau und Violett werden leicht verwechselt.

Farbblindentest Bild 1 Farbblindentest Bild 2 Farbblindentest Bild 2

Bilder: Die drei obenstehenden Bilder zeigen Testbilder, mit denen festgestellt werden kann, ob man Farbenblind ist.

Ich persönlich zähle mich zu den 8% Männern, welche unter einer "Rot-Grün Farbenblindheit" leiden. So sehe ich im Beispiel oben weder die Zahl 6 in der Mitte noch die Zahl 45 im rechten Bereich.

Somit kann ich aus eigener Erfahrung sagen, wie schwierig es teilweise ist, gewisse Seiten zu lesen. Dies vor allem wenn der Kontrast und die Farbwahl unglücklich gewählt worden sind.

Im Web gibt es zahlreiche Seiten, die eine Unterstützung oder Hilfestellung bei Unsicherheiten bezüglich Farbwahl bieten.

Hervorzuheben ist die Seite www.vischeck.com, welche nicht nur ganze Webseiten, sondern auch einzelne Bilder auf verschiedene Arten der Farbenblindheit (rot-grün /blau-gelb) testet.

Dieser Check ist für jeden zu empfehlen, der seine URL auch für farbfehlsichtige Personen benutzerfreundlich gestalten möchte. Sie können dort ein von Ihnen gewähltes Bild oder eine Webseite "durch die Augen des fehlsichtigen Anwenders" sehen.

Original Sicht eines Rot-Grün Fehlsichtigen Anwenders
Original Durch die Augen eines Rot-Grün
fehlsichtigen Anwenders

Bilder: Bei den obenstehenden Bilder wird der Unterschied von normaler Sicht und die Sicht durch Augen eines Rot-Grün fehlsichtigen Anwenders dargestellt.

Weiterführende Links zum Thema Farbenblindheit (in Englisch):

Tests für Farbenblindheit
www.toledo-bend.com/colorblind/Ishihara.html

http://members.aol.com/protanope/colorblindtest.html

Farbkontraste im Web
www.lighthouse.org/color_constrast.htm

sichere Webfarben für mehr Sehvermögen
www.labs.bt.com/people/rigdence/colours/

 

Datum: 2002/01/18
Autor: Michael Beugger

 

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